Förster-Mertens-Trail wieder frei Forstarbeiten im südlichen Wald

Seit längerem war die Ausfahrt des Förster-Mertens-Trails durch Baumstämme blockiert, und der Trail war gesperrt. Die Stämme wurden nun weggerückt und der Trail ist daher ab sofort wieder befahrbar.

Im südlichen Waldbereich insbesondere beim Gazastreifen und Onkel-Jü-Mauer finden in der nächsten Zeit Forstarbeiten statt, daher muss dort mit temporären Sperrungen von Trailabschnitten gerechnet werden.

Text: Armin

Übersichtskarte überarbeitet

Die Übersichtskarte des Hütti-Trails wurde aktualisiert. Es sind nun auch die Parkplätze am Holzhof oder bei Oberschoothorst eingezeichnet. Von dort aus ist der Hütti-Trail auch schnell erreichbar.

Insbesondere an den Wochenenden sollten die Parkplätze beim Forsthaus, oder Wasserstelle (Waldhütte) gemieden werden, weil dort immer großer Andrang herrscht und der ganze Verkehr durch Brekendorf rollt. Sehr gut geeignet ist der Parkplatz Tirol, der liegt ruhig und sehr gut erreichbar direkt an der K53.

Die Übersichtskarte ist über die kleine Vorschau auf der Startseite aufrufbar und kann dann auch vergrößert werden.
Tipp: Nach dem Runterladen der Grafikdatei, kann die Karte in voller Größe angeschaut werden.

Text: Armin

„Kante“ gesichert

Schon seit den Anfängen des Hütti-Trails lockte der Hang am Ende der “Harz”-Auffahrt kurz vor der Überquerung des Kirchwegs zur Abkürzung ein. Mit der Zeit wurde dabei aber die Kante oben am Weg so ausgefahren, dass dieser Weg nur noch 2/3 der ursprünglichen Breite betrug. Dieser Weg ist nebenbei auch ein Reitweg, und an der Stelle ohnehin schon recht schmal. Eine Absperrung dieser Abkürzung hatte zur Folge, das an nur einem Tag darauf schon wieder 5 neue Abkürzungen in den Hang gefahren wurden. Es war klar ersichtlich das nicht am Hang herunter geschreddert werden soll. Dieses Verhalten von einigen Mountainbikern ist absolut unakzeptabel, es schadet zum einen der Beschaffenheit der Wege im Wald, und auch der Reputation der Mountainbiker insgesamt. 

Zusammen mit dem Förster wurde überlegt, wie wir diese Kante auf Dauer sichern können. Heraus kam die Lösung, dass wir an der besagten Stelle einen befestigten Pfad zur Abfahrt einrichten. Der obere Weg wurde mit zwei massiven Steinen verbreitert und damit die Kante vor Abnutzung gesichert. Der Pfad wurde komplett mit Steinen ausgefüttert und weiter unten entsprechend seitlich abgestützt. Die anderen Stellen an denen bereits heruntergefahren wurde, haben wir seitlich mit kleinen Stämmen blockiert.
Die ganzen Äste die wir zuvor als Behelfsblockade unten hingeworfen hatten wurden entfernt, denn das sah ein bisschen aus wie Sperrmüll. Jetzt ist die Stelle wieder ordentlich und wir hoffen das alle die vorgegebenen Spuren einhalten.

Bei der Aktion hat Hütti-Trail-Builder und Zimmerermeister Andreas Fedde maßgeblich unterstützt und gezeigt das er nicht nur Nägel einschlagen kann, sondern auch Steine mit treffsicher versenkt.

Diese Maßnahme scheint dem einen oder anderen vielleicht als Entgegenkommen zu erscheinen. Aber ganz ehrlich, wir haben zu solchen Maßnahmen eigentlich keine Lust. Mit der Zeit und Arbeit hätten wir auch etwas besseres machen können. Wir werden beobachten wie sich das an der Kante weiter verhält. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass dieses Schreddern des Hanges als eine Ordnungswidrigkeit im Sinne des §38 Abs.(2)6 des Waldgesetzes Schleswig-Holstein verfolgt werden kann.

Menschen verhalten sich in Gruppen leider oft dämlicher als es die Natur vorgesehen hat. Daher eine Bitte an alle die beobachten das einige ihrer Mitfahrer solche Dummheiten machen – Staucht sie mal so richtig zusammen!

Text und Bilder: Armin

Der „Jan-Hirsch-Trail“

Seit dem 23.April 2021 gibt es im ganz im Norden des Waldes bei der Abfahrt zum Parkplatz Tirol einen neuen Trail-Abschnitt, bzw. eine Änderung der Streckenführung.

Hintergrund dieser Änderung ist die Trennung von Fußgängern und Mountainbikern im Bereich der steilen und schlecht einsehbaren Abfahrt. Es ist und war immer eine gefährliche Stelle, und es muss nicht erst etwas passieren bevor wir handeln. Und so haben wir uns zusammen mit dem Förster überlegt wie man das besser machen kann. Durch die neulich durchgeführten Forstarbeiten in diesem Bereich, stand uns eine Rückespur zur Verfügung, die wir so gestalten konnten, das für viele wieder ein Stück Lieblingsstrecke auf dem Hütti-Trail dazu kommt. Diese Umgehung macht mindestens so viel Spass wie der bisherige Hang, und ist für alle gefahrlos befahrbar, weil es keine steilen Stellen gibt, aber viel Flow und Kurven.

Die bisherige Abfahrt wird so präpariert, dass es für Mountainbiker keinen Sinn mehr macht dort herunter zu fahren. Der Hang soll den Fußgängern vorenthalten bleiben. Das mag mancher doof finden, doof war aber auch das unsere Versuche die Spur schmal zu halten immer wieder ignoriert wurden und diese Abfahrt rücksichtslos breit gefahren wurde. Außerdem sind immer wieder Leute mit extrem hoher Geschwindigkeit dort runter geballert, ohne das sie eine Sicht hatten was hinter dem Hang kommt. Über die Art der Sperrung werden wir uns noch mit dem Förster beraten, sie wird auf jeden Fall massiv.
Aber eins ist jetzt schon sicher. Der neue Trailabschnitt macht so viel Spaß, das nur wenige noch den gerade und kurzen Hang bevorzugen werden.

Der neue Trailabschnitt trägt den Namen „Jan-Hirsch-Trail“. Ein Hinweis dazu wird in absehbarer Zeit auf dem Trail zu sehen sein, wenn man ruhiger fährt und sich umschaut. Und nein, Jan ist kein Hirsch!

Die Einfahrt in den Abschnitt liegt direkt bei der Weggabelung. Wir haben uns lange überlegt wie wir es machen, und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Geschwindigkeit vor der Einfahrt in den Trail raus muss und nicht erst in der ersten Kurve. Auf der zuvor geraden Abfahrt kann die Fahrt am sichersten rausgenommen werden, und es bringt hier auch nichts schnell zu fahren, denn man muß sich erstmal in den Trail einfädeln, indem man zwischen zwei Bäumen durch muß.

Einfahrt in den neuen Trail und die Ausfahrt.

Danach kann man es wieder laufen lassen, die mögliche Geschwindigkeit gibt der Trail, bzw. das Fahrkönnen vor, nicht die verfügbare Tretleistung. Es geht bei mässigen Gefälle in nicht zu engen Kurven bergab, einige natürliche Kicker können gesprungen oder umfahren werden, und unten im Auslauf kann der Schwung in einem nach Carstens Wunsch gebauten Anlieger beibehalten um in die folgende Steigung rein zu rollen, die Neigung zur Vollbremsung wird so auch gut unterdrückt und der Ausfahrt-Bereich ist sehr übersichtlich.

Der Trail wird an einigen Stellen noch schmaler gestaltet, einige Stellen sind noch zu großzügig freigeräumt und es soll nicht in dieser Breite gefahren werden.

Der Trail ist noch ganz frisch, und stellenweise noch etwas torfig, fährt sich im oberen Bereich schon ganz prima, nur im mittleren Bereich an einer Stelle noch etwas kantig. Der Anlieger in der Mitte wird noch weiter aufgefüllt. Wir lassen das jetzt erstmal eine Zeitlang einfahren, dann wird nochmal Feintuning gemacht.

Text und Bilder: Armin

Eine Freigabe und eine Sperrung

Der Rainer-Ab-Hang ist wieder frei.

Der steile und kurvige Rainer-Ab-Hang ist einer der ersten angelegten Trailabschnitte auf dem Hütti-Trail.

Er war zum Schutz gegen Schredderer in die vergangenen Wochen gesperrt, wurde nun ausgebessert und wieder für Mountainbiker freigegeben. Bitte befahrt den Hang und die Kehren im eigenen Interesse schonend.

Die „gelbe“ Abkürzung bei der Amtdirektor-Betz-Schleife soll nicht mehr mit Mountainbikes befahren werden.

Ab sofort soll die geradeaus verlaufende Abkürzung bei der Amtsdiektor-Betz-Schleife im Südwald von Mountainbikern nicht mehr befahren werden. Die gelben Markierungen sind bereits entfernt worden.

Der Umweg um die Schleife sind nur wenige Meter mehr und ist von jedermann einfach zu befahren, außerdem viel schöner.

Anstatt des bisher parallelen Verlauf des Trails, soll die Aufhebung dieser Abkürzung der Wegetrennung zwischen Mountainbikern und Reitern entgegenkommen. Ein kurzes Stück nur, aber einfach zu realisieren. Bitte folgt einfach den blauen Pfeilen.

Auf dem darauffolgenden Abschnitt bis zum Marvin Slope ist eine Trennung nicht möglich, hier sind neben Reitern auch sehr viele Fußgänger unterwegs. Bei der Abfahrt auf diesem abschüssigen Stück bitte mit erhöhter Vorsicht fahren!

Sperrungen und Behinderungen auf dem Hütti-Trail

Im südlichen Teil des Trail sind und bleiben die beiden Schleifen-Abfahrten „Rainer-Ab-Hang“ sowie „Ralph-Hang und Carstens-Balkon“ bis auf Weiteres gesperrt, weil sie vor der weiteren Nutzung erst stabilisiert und ausgebessert werden müssen.
Im nördlichen Waldteil, insbesondere die Trailabschnitte im Bereich Tirol „Dämpferteststrecke“, aber auch der „Alutech-Trail“ beim Scheelsberg sind wegen vorangegangener Saison-Waldarbeiten momentan teilweise nicht befahrbar. Teilweise liegen noch Stämme quer und sehr viele Äste und Kleinholz. Die Räumarbeiten und Spur-Reparaturen werden einiges an Zeit erfordern weil diese Bereiche recht umfangreich blockiert sind.
Die Arbeiten werden auch deswegen dauern, weil noch keine Arbeiten in Gruppen durchgeführt werden dürfen, und was auch nichts Neues ist, es darf nicht in Gruppen über 2 Personen gefahren werden. Außerdem können wir nicht verschweigen, dass unsere Motivation ein wenig angekratzt ist. Nicht wegen der vorübergehenden Sperrung, sondern wegen der Ignoranz einiger Mountainbiker die sich nicht für ein paar Wochen an einfache Regeln gehalten haben. Allerdings wie immer, der Grossteil der Biker war vernünftig und hat sich daran gehalten, und dafür vielen Dank!

Verkehrsberuhigung

Corona-Freizeit. Seit dem Frühjahr herrscht im Brekendorfer Wald vor allem an den Wochenenden ein extremer Andrang verschiedenster Waldbesucher. Auch die Anzahl der Moutainbiker ist nahezu explodiert.
Und gerade dann muss eben besonders rücksichtsvoll gefahren werden, denn der Hütti Trail ist kein Bikepark, sondern ein ausgewiesener Rundkurs auf Wegen die wir uns aufgrund der geografischen Gegebenheiten und dem großen FFH-Bereich mit anderen Waldbenutzern teilen müssen.

Bei der Anfahrt am Scheelsberg war immer dieser kleine Wall über den man so schön springen konnte. Allerdings musste man vorsichtig sein, denn man landet auf einem öffentlichen Parkplatz, und zwar mit Tempo. Jeder von uns ist gerne darüber gehüpft wenn es die Situation erlaubte, also wenn sich keine Fahrzeuge oder Personen auf dem Parkplatz befanden.

Leider mussten wir beobachten das wirklich viele Biker gnadenlos ohne Rücksicht da mit Tempo rübergebrettert sind, ohne sich darum zu scheren wenn sich Personen dort befanden.

In einem Video welches letztes Wochenende bei Youtube eingestellt wurde, ist zu sehen wie zwei Biker mit Tempo an einer Gruppe Fussgänger vorbei über den Wall abziehen. Es ist auch zu erkennen wie die Leute von dieser Situation überrascht und verunsichert werden.

doof

Dies ist nur ein Beispiel von rücksichtslosen Verhalten, vielleicht auch Show, und eben leider kein Einzelfall.
Was macht man nun wenn Hinweise auf Verhaltensregeln nicht gelesen oder beachten werden, oder wenn ein Charakter die Bitte zu Rücksichtnahme ignoriert? Größere Schilder? Sicherlich nicht!

Wir machen das Ding dicht! Es werden sicher viele schade finden, und ganz ehrlich, wir finden es auch schade. Aber wir haben uns dazu entschlossen bevor es Ärger oder gar Unfälle gibt.
Es ist ein Park- und Rastplatz! Fahrt hier bitte rücksichtsvoll ran, es kommt ja anschließend gleich der Flowtrail 🙂

Auch doof – aber sicher

Zurück zur Natur

Mittlerweile ist die dauerfeuchte Jahreszeit eingekehrt und die meisten Streckenabschnitte des Hüttitrail sind mehr oder weniger aufgeweicht. Die Erfahrung vom letzten Herbst/Winter hat gezeigt, dass alles reparieren und entwässern nichts bringt, und der Trail im Frühling nach entsprechender Trockenphase schnell wieder in Ordnung ist. Dazu kommt das aufgrund der Kontakteinschränkungen bis auf weiteres keine Gruppenarbeiten mehr stattfinden.

Das bedeutet, du findest zur Zeit den Trail mindestens so vor wie du und andere ihn hinterlassen.  

Aktivitäten einzelner gibt es dennoch, so hat zum Beispiel Marco in den letzten Wochen viel Freitzeit investiert und zahlreiche Drops und Anlieger mit ganz viel Liebe repariert 🙂 Ein ganz großes Dankschön an dieser Stelle an Marco. Das Ausbessern von angelegten Trailabschnitten und Einrichtungen ist gerne gesehen und auch erlaubt, so lange es vernünftig gemacht wird.

Eigenmächtig errichtete Sprünge oder Spuren allerdings, die nicht mit den Hütti-Trail-Builders (siehe Kontakt-email diese Seite) abgesprochen wurden, werden von uns üblicherweise wieder zurückgebaut. Veränderungen am Trail werden in dem meisten Fällen mit dem Förster abgestimmt.

So wurde der künstlich errichtete Sprung auf den Scheelsberg-Parkplatz wieder entfernt, eben weil es ein Parkplatz ist und kein Landebereich für Leichtsinnige. Denn immer wieder wurde beobachtet, das dort gesprungen wird wenn Autos dort geparkt sind oder sogar wenn sich Personen auf dem Parkplatz befinden. Daher wird auch der natürliche Hügel dort dichtgemacht. Es gibt mittlerweile genügend andere Möglichkeiten für den kurzzeitigen Verlust des Bodenkontakts.

Tischverlängerung

Wir hatten es bereits kurz nach der Errichtung des Bjarne-Tables in der Heidberg-Abfahrt selbst festgestellt, der Table ist zu kurz. Und – ja natürlich – wir bekamen es auch immer als guten Tipp von einigen Meistern zu hören: „vieeeel zu kurz!“.
Aber nun war es endlich soweit. Lars hatte die Verlängerung schon eine Weile vorbereitet. An dieser Stelle herzlichen Dank an seinen Chef Daniel von der Zimmerei Mordhost in Schleswig, der uns nicht zum ersten Mal mit Materialspenden und Werkzeugen unterstützt.
Der Table wurde um einen Meter nach vorne verlängert, weil wir hinten den begrenzten Lande-und Ausrollbereich nicht verkürzen wollten. Die Anfahrrampe wurde daher neu aufgebaut und muss sicher nach einer gewissen Einfahrzeit und nach Regenfällen nochmal nachgearbeitet werden.

Nur noch 20cm Carsten!

Neue Schleife bei der Scheelsberg-Abfahrt

Seit April verreisen viele Leute nicht mehr … sei es aus privaten Gründen oder auch geschäftlich. Und wer genau aufgepasst hat, der hat seit April laufend kleine Veränderungen an der Scheelsberg-Abfahrt bemerkt – hier ein Schlenker – da ein Kicker. Ganz offensichtlich ging hier regelmässig ein fleißiges Heinzelmännchen um. Dieses Heinzelmännchen, in Person der Jü von Alutech, hatte nun auch noch eine größere Idee. Und die haben wir vor einigen Tagen dann zusammen umgesetzt. 

Errichtung des Anliegers unter Bewachung

In der oberen Hälfte der Scheelsberg-Abfahrt ist ein neuer Schlenker in Form eines S entstanden. Der bisherige Haupttrail wird von dieser S-Schleife überquert. Die zweite S-Hälfte wird von einen fetten Anlieger abgestützt und endet mit einem sehr gut fahrbaren kleinen Sprung in den fortlaufenden Trail.

Einfahrt in die neue Schleife nach rechts weg.
Mit kleinem Kicker links, oder chicken turn rechts

Noch kann man die Schleife einfach durchrollen. In einigen Wochen kommt dann aber ein Absprung rein, um den Haupttrail fliegend zu überqueren. Es ist geplant diesen Sprung auch umfahren zu können, weil sich der folgende Anlieger auch von Nicht-Springern so schön durchfahren lässt.

Ausfahrt aus dem Anlieger mit anschliessenden Kicker.

Diese Schleife ist vorläufig. So wurde es mit dem Förster vereinbart, und es kann sein das sie möglicherweise ganz oder teilweise wieder zurückgerüstet werden muss. Jeder kann sich denken, dass es hier vor allem vom Verhalten der Montainbiker abhängt, wie dieses kleine Stück Freiheit angenommen und behandelt wird. Vorsicht und Rücksicht sind hier die bestimmenden Kriterien.