Der „Jan-Hirsch-Trail“

Seit dem 23.April 2021 gibt es im ganz im Norden des Waldes bei der Abfahrt zum Parkplatz Tirol einen neuen Trail-Abschnitt, bzw. eine Änderung der Streckenführung.

Hintergrund dieser Änderung ist die Trennung von Fußgängern und Mountainbikern im Bereich der steilen und schlecht einsehbaren Abfahrt. Es ist und war immer eine gefährliche Stelle, und es muss nicht erst etwas passieren bevor wir handeln. Und so haben wir uns zusammen mit dem Förster überlegt wie man das besser machen kann. Durch die neulich durchgeführten Forstarbeiten in diesem Bereich, stand uns eine Rückespur zur Verfügung, die wir so gestalten konnten, das für viele wieder ein Stück Lieblingsstrecke auf dem Hütti-Trail dazu kommt. Diese Umgehung macht mindestens so viel Spass wie der bisherige Hang, und ist für alle gefahrlos befahrbar, weil es keine steilen Stellen gibt, aber viel Flow und Kurven.

Die bisherige Abfahrt wird so präpariert, dass es für Mountainbiker keinen Sinn mehr macht dort herunter zu fahren. Der Hang soll den Fußgängern vorenthalten bleiben. Das mag mancher doof finden, doof war aber auch das unsere Versuche die Spur schmal zu halten immer wieder ignoriert wurden und diese Abfahrt rücksichtslos breit gefahren wurde. Außerdem sind immer wieder Leute mit extrem hoher Geschwindigkeit dort runter geballert, ohne das sie eine Sicht hatten was hinter dem Hang kommt. Über die Art der Sperrung werden wir uns noch mit dem Förster beraten, sie wird auf jeden Fall massiv.
Aber eins ist jetzt schon sicher. Der neue Trailabschnitt macht so viel Spaß, das nur wenige noch den gerade und kurzen Hang bevorzugen werden.

Der neue Trailabschnitt trägt den Namen „Jan-Hirsch-Trail“. Ein Hinweis dazu wird in absehbarer Zeit auf dem Trail zu sehen sein, wenn man ruhiger fährt und sich umschaut. Und nein, Jan ist kein Hirsch!

Die Einfahrt in den Abschnitt liegt direkt bei der Weggabelung. Wir haben uns lange überlegt wie wir es machen, und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Geschwindigkeit vor der Einfahrt in den Trail raus muss und nicht erst in der ersten Kurve. Auf der zuvor geraden Abfahrt kann die Fahrt am sichersten rausgenommen werden, und es bringt hier auch nichts schnell zu fahren, denn man muß sich erstmal in den Trail einfädeln, indem man zwischen zwei Bäumen durch muß.

Einfahrt in den neuen Trail und die Ausfahrt.

Danach kann man es wieder laufen lassen, die mögliche Geschwindigkeit gibt der Trail, bzw. das Fahrkönnen vor, nicht die verfügbare Tretleistung. Es geht bei mässigen Gefälle in nicht zu engen Kurven bergab, einige natürliche Kicker können gesprungen oder umfahren werden, und unten im Auslauf kann der Schwung in einem nach Carstens Wunsch gebauten Anlieger beibehalten um in die folgende Steigung rein zu rollen, die Neigung zur Vollbremsung wird so auch gut unterdrückt und der Ausfahrt-Bereich ist sehr übersichtlich.

Der Trail wird an einigen Stellen noch schmaler gestaltet, einige Stellen sind noch zu großzügig freigeräumt und es soll nicht in dieser Breite gefahren werden.

Der Trail ist noch ganz frisch, und stellenweise noch etwas torfig, fährt sich im oberen Bereich schon ganz prima, nur im mittleren Bereich an einer Stelle noch etwas kantig. Der Anlieger in der Mitte wird noch weiter aufgefüllt. Wir lassen das jetzt erstmal eine Zeitlang einfahren, dann wird nochmal Feintuning gemacht.

Text und Bilder: Armin