Deutsche Waldtage 2020

Hervorgehoben

Im Rahmen der deutschen Waldtage finden an diesem Wochenende um 10:00 Uhr durch die Försterei Brekendorf geführte Hütti-Trail Touren statt, bei denen wir gerne unterstützend mitwirken.

Bitte per Mail über rainer.mertens@forst-sh.de anmelden. Die Wetteraussichten sind super.

Hier der Link zur Veranstaltung: https://www.deutsche-waldtage.de/index.php?id=13083&tid=25523#inhalt

Willkommen bei den Hütti-Trail-Builders

Hervorgehoben

Im September 2018 wurde im Brekendorfer Wald der erste öffentliche MTB-Trail Schleswig-Holsteins eröffnet. Die Initiative dazu erfolgte durch das Amt Hüttener Berge in Zusammenarbeit mit den Landesforsten Schleswig-Holstein und dem Verein Naturpark Hüttener Berge. Die praktische Umsetzung des Ausweisens der Strecke, sowie das Bauen und Überarbeiten von Trailabschnitten erfolgte durch freiwillige Helfer – und das sind wir, die „Hütti-Trail-Builders“.
Es freut uns das der Trail seit der Eröffnung gut angenommen wird und Freude bereitet. Die Zahl der Hütti-Trail-Builder ist in der Zwischenzeit angestiegen, wir organisieren uns über eine email-Liste, in der inzwischen 60 Leute beteiligt sind (Stand Mai 2020).  Sieben Mitglieder unserer Gruppe sind offizielle Trailpaten, die insbesondere den Zustand und die Ausschilderung von bestimmten Trailabschnitten überwachen. Arbeiten am Trail werden gemeinsam durchgeführt und über die email-Liste verabredet. Dieser Blog dient als Infoboard zu unseren Aktionen, aber auch zu aktuellen Neuigkeiten, beispielsweise temporären Strecken- oder Waldsperrungen.

#LoveTrailsRespectRules

Ein Klick auf das Logo leitet dich zur Aktion #LoveTrailsRespectRules

 

Reparatur- und Änderungsarbeiten im Gazastreifen.

Der Bereich bei der seitlichen Wegentwässerung des Claus-Peter-Schnack-Wegs war wegen Matschbildung immer etwas problematisch. Mit einer „Brücke“ hatten wir die Anfahrt der Wallüberquerung dann ganz gut in Griff bekommen. Nun hatten sich aber vor diesem befestigten Abschnitt tiefe Matschlöcher gebildet, die dann ausgehärtet jeden Flow vereitelten um über den Wall zu kommen. Zur besseren Entwässerung des Hauptwegs haben wir einen kleinen Graben angelegt.
Die Löcher in diesem Abschnitt haben wir etwas ausgegraben, dann mit Steinen und Sand verfüllt.
Sobald sich das ganze etwas verfestig hat, läuft es hier wieder problemlos.

Aufgrund von Beschwerden gab es im Juli einen Ortstermin. Beim Gazastreifen wurde die Überfahrt über den ersten Wall als problematisch gesehen, weil hier bereits Ponys von plötzlich erscheinenden Bikern erschreckt wurden und fast durchgegangen wären. Aus Sicht der Biker sieht das vielleicht harmlos aus, aber eben nicht aus Sicht einiger Reiter. Wir haben uns darauf geeinigt diese Überfahrt rauszunehmen, und beim darauf folgenden Wall den Bewuchs zur Strasse hin niedrig zu halten damit frühzeitig Sichtkontakt möglich ist.

Der Verlust der ersten Wallschleife ist natürlich schade, weil gerade der wellige und zugleich kurvige Verlauf den Trail so schön machen. Daher haben wir einen kleinen Double angelegt, der umfahren, überfahren und natürlich übersprungen werden kann.

Ansonsten wurden am Gazastreifen noch einige kleinere Reparaturen vorgenommen. Ausserdem wurde diese lästige Erhöhung bei dem angekippten Baum, die weder als Sprung noch noch zur Überfahrung taugte, von uns überarbeitet. Nun lässt sich das Ding gut überrollen, gefolgt von einem Anlieger damit der Schwung für den neuen Double beibehalten werden kann. Der Baum trägt inzwischen eine Fällmarkierung, es kann daher sein das wir hier ohnehin nochmal etwas machen müssen.

Bitte die frisch bearbeiteten Stellen so lange sie noch nicht verfestigt sind, besonders schonend befahren.

Viel Spaß und bleibt fair auf dem Trail.


Tour mit Daniel Günther, Ministerpräsident Schleswig-Holstein

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Gruppenbild auf den Heidberg, Daniel Günther (mitte) links daneben (vor dem Stein) Förster Rainer Mertens.

Bei der Jubiläumsfeier des Naturparks Hüttener Berge e.V. vor genau einem Jahr, haben wir unseren Ministerpräsidenten Daniel Günther zu einer Tour auf dem Hütti-Trail eingeladen (siehe im Blog unten). Es wurde ein Termin für Anfang Mai vereinbart, der aber aus verständlichen Gründen verschoben wurde. Daniel Günther wollte die Tour jedoch nicht absagen, und so ergab sich bei bestem Wetter am Freitag dem 26.Juni 2020 die Gelegenheit die Tour nachzuholen. 

Schon bei der Begrüssung und Einweisung gingen wir vom Formalismus schnell in eine lockere Umgangsform über, wie unter Mountainbikern so üblich.

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Hintergrund der Einladung war natürlich auch die Präsentation, was die Landesforsten, das Amt Hüttener Berge und der Naturpark Verein zusammen mit uns ehrenamtlichen Helfern auf die Beine gestellt haben. Nicht zu vergessen das Alutech hier in Schleswig-Holstein gleich in der Nähe High-Tech-Bikes baut, und diese für die Tour für alle zur Verfügung stellte. 

Als bekanntermassen der sportlichste aller Ministerpräsidenten, machte Daniel Günther auf dem Mountainbike eine gute Figur und konnte bei allem was Kraft und Ausdauer verlangte gut mithalten. Technisch anspruchsvolle Abschnitte wurden natürlich entsprechend vorsichtig be- oder umfahren, oder einfach kurz abgestiegen. Unterwegs wurde immer wieder kurz angehalten, vor allem um die Besonderheiten des wunderschönen Brekendorfer Waldes zu erläutern.

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Wir Hütti-Trail Builders waren natürlich sehr stolz darauf mit unserem Ministerpräsidenten auf dem Trail zu fahren, und es war anzumerken das für ihn diese fordernde aber zugleich lockere Tour ein angenehmer Übergang von einer anstrengenden Arbeitswoche in ein erholsames Wochenende war.

Auf der Tour begleiteten uns außerdem Andreas Betz, Amtsdirektor des Amts Hüttener Berge; Detlef Kroll, Vorsitzender des Naturparks Hüttener Berge e.V. sowie Förster Rainer Mertens, der sich auf einem von Jürgen Bikes als richtiger fitter Mountainbiker bewies. Herzlichen Dank an alle fürs Kommen und Mitmachen.

Heidberg-Abfahrt wurde überarbeitet

Im August 2019 haben wir die Heidberg-Abfahrt zuletzt überarbeitet und dabei Ablaufflächen und Entwässerungsrinnen eingebracht. Diese Massnahme hat dazu geführt das dieser Abschnitt sich über den ganzen Winter hindurch sehr gut hielt. Das in den letzten beiden Monaten erhöhte Aufkommen von Freizeitbikern und eine anhaltende Trockenheit führten dazu, dass sich entsprechende Nutzungsspuren zeigten. Die Ablaufflächen waren zerfahren und die Rinnen versandet.

Inzwischen haben wir diese Abfahrt wieder ausgebessert. Die Entwässerung ist wieder herstellt, und einige Stellen wurden überarbeitet.

So wurde ganz oben die „Einflugschneise“ aufgefüllt und die Spur seitlich begrenzt, weil sie sich schon sehr in der Breite ausdehnte. Ähnliche Massnahmen werden auch an anderen Stellen des Hütti-Trails zu finden sein. Der aufgefüllte Sand ist trocken und wird sich erst nach einigen Regentagen nach und nach verfestigen.

Auch die erste Wurzeltreppe nach der Einflugschneise wurde befestigt. Es wurden Steine   eingearbeitet um Wurzelstöcke zu schützen und abzustützen, und etwas Material aufgefüllt.

Die Anfahrrampe des Bjarne-Tables wurde ausgebessert. Die Landung wurde allerdings nicht überarbeitet, weil wir diesen Table in absehbarer Zeit etwas verlängern werden. Allerdings wurde der Auslauf hinter dem Table schon mal etwas entschärft, indem die herausragende Baumwurzel begradigt wurde.

Im unteren Abschnitt Kugelbahn wurden die Anlieger zwar behelfsmässig ausgebessert, was aber schon nach einem Tag schon mehr oder weniger wieder hinfällig war, der Sand ist einfach zu trocken.

Ralph-Hang ist wieder schick

Da sich die Schleifen beim Ralph-Hang etwas ausdehnen, konnten wir gemeinsam arbeiten, aber dennoch großzügig Abstand halten. Somit wurde der gesamte Bereich heute überarbeitet. In der Einfahrt wurde die Lehmschicht schräg abfallend abgetragen und mit Steinen und Sand verfüllt. Es sollten sich dort so schnell keine welligen Matschlöcher mehr bilden. Außerdem wurde die gelb markierte Umgehung des Ralphhangs etwas besser geführt und deutlicher kenntlich gemacht.

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Sämtlichen Kurven und Anlieger wurden überarbeitet. In die Bremsrille der ersten Kurve und in Abfahrt des Carsten-Balcony wurden Steine eingearbeitet um den Untergrund haltbar zu machen. Entwässerungen wurden eingebaut  und die Überquerungen der Mittelspur wurden verbessert. Durch vorangegangene Schauer war der Sand gut zu verarbeiten. Wenn das jetzt jetzt noch etwas schonend eingefahren wird, sollten wir von dieser Maßnahme etwas länger gut haben.

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Die Einfahrt von hinten, Steinen befestigt und mit Sand verfüllt.

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Die erste Rechtskurve mit Steinen in der Rille

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Balcony-Abfahrt, Rand abgestützt und Steine gegen Aufbremsen eingebaut.

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Trennung: Balcony rechts, Kuhle links. Die Abbiegung zu Kuhle hat rechts einen kleinen Drop

Mit der letzten Rechtskurve mit Anlieger (Bild unten) waren wir nie so richtig zufrieden. Dieser Anlieger wurde daher besonders umfangreich überarbeitet und ist deutlich solider geworden. Der kleine Drop nach der Kurve zeigte nach der Probefahrt aber noch Überarbeitungsbedarf, weil man bei der Landung ziemlich weit nach außen kommt.

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Proberollen

Marvin Slope wieder frei

Der von Carsten nun zweimal überarbeitete Marvin-Slope ist wieder frei befahrbar. Die Idee der Sperrung war eigentlich, dass sich vor allem der untere Anlieger am ersten Mai-Wochenende nach dem angesagten Regen etwas verdichten sollte. Die erste Absperrung war aber zugegeben nicht eindeutig. Wahrscheinlich haben diejenigen die sie gleich wieder weggeräumt haben, nichts schlechtes im Sinn gehabt und haben im guten Glauben gehandelt, weil sie dachten das möglicherweise jemand den Trail mutwillig blockieren wollte. Wie eben beim Heidberg ein paar Tage zuvor.

Die anschließende Absperrung mit Flatterband wurde hingegen von allen Bikern eingehalten. Regen kam allerdings keiner mehr, ist auch die nächsten Tage eher fraglich. Und bis der Anlieger versteinert ist dauert einfach zu lange. Also wieder auf, denn der Marvin Slope gehört einfach zur Runde dazu. Fahrt bitte nur so schnell das ihr nicht stark bremsen müsst, dann bleibt er uns allen vielleicht ein paar Tage länger erhalten.

Viel Spaß
Armin

 

Staubtrocken aber frei

Die durch Forstarbeiten bedingten Teilsperrungen sind seit letzter Woche offiziell aufgehoben, letzte herumliegende Baumstämme wurden entfernt. Die an einigen Stellen fehlenden Wegmarkierungen werden in nächster Zeit wieder angebracht bzw. ausgebessert.

Aufgrund des bestehenden Kontaktverbots werden wir Hütti-Trail-Builders bis auf weiteres keine größeren Aktionen durchführen. Es finden vielmehr und wie bereits geschehen kleinere Ausbesserungsarbeiten von Einzelpersonen und 2er Teams statt. So hat Carsten beispielsweise den Marvin-Slope überarbeitet, was aufgrund der anstehenden Trockenheit und der derzeit sehr intensiven Nutzung (Coronafreizeit) schon fast wieder hinfällig ist. Es ist ein wenig wie aus Pulverschnee einen Schneemann zu bauen.
Außerdem wurde die Gisbert-Rampe wieder freigeräumt und auch der Forsthaus-Trail. An einigen Stellen haben die Landesforsten Sturmschäden beseitigt, der Trail ist daher derzeit nahezu vollständig ohne Hindernisse befahrbar.

Einen “Sturmschaden” besonderer Art hatten wir am 25.04.2020 beim Heidberg. Hier wurde durch Vandalismus der untere Teil “Kugelbahn” durch zahlreiche herausgerissene Stämme blockiert. Das Maleur wurde aber durch vorbei kommende Biker schnell wieder notdürftig behoben, und von uns am Folgetag gleich wieder ausgebessert. Wir bitten alle Nutzer des Hütti-Trails aufmerksam zu sein, und uns über die Kontakt-Emailadresse verdächtige Handlungen und Personen mitzuteilen. Derartige Aktionen sind nicht nur Sachbeschädigung, sondern auch ein gefährlicher Eingriff in den Verkehr und können strafrechtlich verfolgt werden.

Der hintere Bereich in der Sandbox, in dem wir einen dritten und etwas kurvigeren Northshore planten, wird von den Landesforsten als Holzlagerplatz benötigt. Nach Abstimmung mit dem Förster können wir jedoch den Trail mit geplanten Northshore hinter dem Lagerplatz herumleiten. Die Umleitung wird daher zwei oder drei enge Kurven haben, die vielleicht als kleine “Wallrides” ausgebildet werden können. Eine Umsetzung ist noch in diesem Jahr geplant. Wenn die Planung steht wird es eventuell einen Spendenaufruf für das Material geben. Ansonsten werden wir uns in diesem Jahr im vorrangig auf Spurbefestigungen, Entwässerungen, und um Maßnahmen zur Konfliktbeseitigung an bestimmten Problemstellen kümmern.

Fahrt rücksichtsvoll und bleibt zuversichtlich!

Begegnungen im Wald

Gerade weil der Brekendorfer Wald für schleswig-holsteinische Verhältnisse ein ganz besonderer Wald ist, wird er intensiv von vielen unterschiedlichen Interessensgruppen besucht und genutzt.

Der Hütti-Trail soll Mountainbiker so lenken, dass sie auf einem definierten Rundkurs unterwegs sind, der so gewählt und beschaffen ist, dass er auch möglichst der abwechslungsreichsten Streckenwahl entspricht. Für andere Waldnutzer aber auch für Wildtiere ist das Auftauchen von Mountainbikern auf dieser sichtbar ausgewiesenen Strecke daher etwas berechenbarer, bzw. die Wildtiere gewöhnen sich an den Abschnitten daran.

Leider kommt es auf einigen Abschnitten zu einer Doppelnutzung mit Reitern, und mit Fussgängern muss sogar auf dem ganzen Trail gerechnet werden. Auf den exklusiv für Mountainbike ausgewiesenen Abschnitten sind außerdem immer wieder Reiter unterwegs.

Wir sind damit auch nicht glücklich, aber eine Änderung der Situation ist in absehbarer Zeit nicht möglich. Nicht das der Willen dazu nicht da ist, sondern weil ein großer Teil des Waldes als FFH Gebiet ausgewiesen ist, und eine Bündelung auf bestehenden Wegen vorgibt. Im weiteren gibt es einige Rückzugsgebiete für Wildtiere die ebenfalls respektiert werden müssen. Man muss sich vielleicht einfach mal vorstellen wie gestresst die Tiere sein müssen, wenn am einem Sonntag mal wieder Hochbetrieb im Wald ist und alles kreuz und quer durch den Wald zieht.

Gerade weil wir Mountainbiker als recht junge Erscheinung von einigen anderen Waldnutzern gerne als die “Bösen” angesehen werden, sollten wir uns hier als positives Beispiel beweisen. Auch deshalb, weil einige dieser Kritiker völlig frei von Selbstkritik sind.

Erfreulich ist, dass Mountainbiker den ausgewiesenen Hütti-Trail inzwischen so gut angenommen haben, das kaum noch andere Strecken gefahren werden. Selbst Biker die dem Trail zuvor sehr eher negativ eingestellt waren, finden ihn heute als eine Bereicherung. Bei einer Überprüfung von Abschnitten die früher gerne als wilde “Trails” befahren wurden, fiel auf das diese gar nicht mehr oder nur selten von einzelnen mit dem MTB befahren werden. Vielleicht ist es auch nur der Förster mit seinem Dienst-Bike, und nur der darf das. Viele dieser Ex-Trails sind sogar gar nicht mehr erkennbar. Wichtig ist, dass es auch so bleibt da insbesondere das Wild sich daran gewöhnt, und abseits der Wege durch plötzlich auftauchende Biker aufgescheucht wird. Wir wissen das keiner von uns Bikern das will und daher soll es gerne unterbleiben.

 

Hierzu übrigens ein interessantes Video von Peter Wohlleben das auf MTB-News veröffentlich wurde.
Peter Wohlleben ist vielleicht dem einen oder anderen von seinen Büchern oder Dokumentationen über seine Arbeit als Förster bekannt. Vor einiger Zeit hat er sich auch zu Mountainbikes im Wald geäußert.

 

Aufgrund der Mehrfachnutzung kommt es auf dem vorgegeben Trail leider immer wieder zu problematischen Begegnungen, die jedoch insbesondere der Geschwindigkeit der herannahenden Biker geschuldet sind. Es sollte allen klar sein, der Hütti-Trail ist eine MTB-Rundtour in einem öffentlichen Gebiet und kein geschlossener Bikepark! Wenn freie Sicht ist kann gerne sportlich gefahren werden. Aber bitte nehmt vor nicht einsehbaren Kurven die Fahrt raus und geht deutlich mit dem Tempo runter wenn ihr Personen oder Pferde von weiten schon erkennt. Macht auf keinen Fall Vollbremsungen weil das Mensch und Tier noch mehr erschreckt. Macht auch von weitem durch Reden, Hüsteln etc. bemerkbar. Aus Höflichkeit sollten Pfeifen und Rufen unterlassen werden. Und wenn es gerade euer Lieblingsabschnitt ist, haltet an und fahrt ihn halt einfach nochmal sobald der Weg frei ist. Niemand hetzt uns!

Es gibt gegenüber uns Bikern Klagen aufgrund schnellen Fahrens aber auch argwöhnische Verallgemeinerungen die eher von Missgunst geprägt sind. Aber es gibt auch eine ganze Menge Rückmeldungen das die Mountainbiker durchaus akzeptiert werden. Bitte verhaltet euch daher weiterhin rücksichtsvoll und freundlich allen Waldnutzern gegenüber. Es wird auch von grimmigen und verbissenen Mountainbikern berichtet. Mag vielleicht eine falsche Wahrnehmung sein, aber meistens hilft ein Lächeln und freundliches Hallo Vorurteile zu beseitigen. Viele Menschen sind zudem einem kurzen Smalltalk aufgeschlossen, insbesondere ältere Menschen freuten sich meist über ein paar Worte.

Auf die Einhaltung der Strecke wurde bereits eingegangen, dazu noch eine Anmerkung zum Gebiet um dem Rammsee der etwa in der Waldmitte liegt.
Zwar führt ein Radfernweg durch den Wald direkt am Rammsee vorbei, vermeidet aber bitte mit dem MTB in diesem Gebiet zu fahren auch wenn es breite Wege sind. Der Grund ist, insbesondere ältere Leute aus Brekendorf unternehmen regelmässig einen Spaziergang zum Rammsee, weil der Weg gut zu begehen ist und der See ein lohnendes Ziel ist. Gönnt den Leuten bitte die Ungestörtheit und Ruhe. Ähnlich ist es auf dem Plattenweg “Lehmberger Weg” Hier sind oft Leute unterwegs die nicht mehr so gut zu Fuß sind, und dort noch ein wenig Waldluft schnuppern können. Der Hütti-Trail verläuft an einigen Stellen auf dem Lemberger Weg, also seid hier bitte ganz besonders rücksichtsvoll.

Die Moutainbiker sind eine der wenigen Sportlergruppen die sich selbst einen Verhaltenskodes auferlegt haben – die DIMB Trail Rules.

Die Beachtung der DIMB Trail Rules führt zu umwelt- und sozialverträglichem Mountainbiking und hilft, weitere pauschale Einschränkungen unserer Sportart zu vermeiden.

Die DIMB Trail Rules als pdf gibt es hier: DIMB Trail Rules

 

Bitte sprecht auch andere Biker die ihr auf dem Hütti-Trail oder an dem Parkplätzen trefft auf dieses Thema an.

Winterpause?

Unsere Einsätze auf dem Hütti-Trail beschränken sich momentan auf “Trockenlegen” von Schlammlöchern oder Anlegen einer Umfahrung eines kurzen Abschnitts der normalerweise ganzjährig matschig ist, weil dort auch geritten wird.

In der Anfangszeit des Hütti-Trails war der besagte Abschnitt im Süden des Waldes am Ende der Wildsau-Steigung wegen langanhaltender Trockenheit gut befahrbar. Seit Wiedereinsetzen der norddeutschen Regenzeit ist es dort wieder extrem weich und matschig. Ab sofort kann dieser Abschnitt auf etwa 30m umfahren werden. Auch Fussgänger werden das zu schätzen wissen. Wir hoffen jedoch das Reiter, mit denen wir den Abschnitt teilen müssen, auf dem oberen Reitweg bleiben. Denn sonst haben wir schnell zwei Matschpassagen.

Die „Leitplanken“ links sollen verhindern, dass man mit dem Rad auf querlaufende Wurzeln kommt.

Der Einstieg in die Umfahrung erfolgt gleich am Ende der Wildsau-Steigung in der 90°Linkskurve.

Die ersten Meter vor dem Baum sind mit Steinen ausgekoffert um ein Ausrutschen auf schräg verlaufenen Baumwurzeln zu vermeiden, ausserdem um die Wurzeln zu schützen. 

Dirk hat die Steine wie ein Steinsetzmeister verlegt, fast schon wieder zu gut.

Nach dem matschigen Bereich wird die Umfahrung wieder hoch auf den Weg geführt. Wir hatten zwar die Idee, uns aber erstmal dagegen entschieden die Spur quer rechts den Hang runter zum Gatter zu ziehen. Einmal um nicht zu weit vom Weg wegzukommen, denn die Spur dient nur zur Matschumfahrung, aber auch um die kurze abschüssige S-Kurve wieder mitzunehmen. Bitte auf dem angelegten Trail bleiben, wir müssen und werden sonst wilde Abkürzungen dichtmachen.

Bitte schont den Trail und die Natur!

So lange der Hütti-Trail noch so aufgeweicht ist, werden wir keine Reparaturen von mutwillig kaputtgefahrenen Einrichtungen vornehmen. Jeder Biker weiß, dass aufgeweichte Anlieger und die Anfahrten der Drops sehr empfindlich sind, und auch das die hundertste Vollradierung einen aufgeweichten Hang hinunter diesen nicht besser macht.